Im Gegensatz zu der deutlich grösseren DX-5000 passt das DX-10 sogar in einen KFZ-DIN-Schacht. Es gibt im Moment allerdings noch keinen passenden DIN-Halter dafür und bei manchen PKWs dürfte es wohl Probleme mit der Einbautiefe geben (21,3 cm von der Frontblende bis Ende Kühlkörper).
Im Lieferumfang befindet sich ein Elektret-Handmikrofon mit Kanalwahl und Taster zum Aktivieren der automatischen Rauschsperre. Die auf der Frontseite integrierte Mikrofonbuchse ist 6polig ausgeführt und entspricht bis auf die Kanalwahl der GDCH-Norm.
Das Gerät ist auch mittels eines optional erhältlichen USB-Programmierkabels und Software über den PC programmierbar, die entsprechende Buchse befindet sich auf der Rückseite des Gerätes. Auch wenn es so aussieht, ein Standard-USB-Kabel passt NICHT und kann das Gerät beschädigen.
Der innere Aufbau der DX-10 ist extrem aufgeräumt und sauber, alle wesentlichen Komponenten sitzen in extra abgeschirmten Blechgehäusen. Im Gegensatz zu der Nachbesserungs-Flickschusterei in den letzten DX-5000 ist hier alles perfekt und nichts geflickt.
Das Gerät empfängt sehr sauber, die Empfänger-Empfindlichkeit ist sehr gut. Das eingebaute S-Meter ist relativ brauchbar, allerdings zeigt es manchmal auch 1-2 Elemente an, wenn kein Empfangssignal anliegt. Die Modulation ist ab Werk laut und klar, da kann man nicht meckern.
Das Gerät liegt stabil auf der gewünschten Frequenz, auch direkt nach dem Einschalten.
Die Leistung ist in allen Betriebsarten stufenlos regelbar, der Clarifier arbeitet wie bei der DX-5000 mit einem Stufen-Schalter, was gewöhnungsbedürftig, aber nach kurzer Zeit eher vorteilhaft ist. Wie immer Geschmackssache :)
Natürlich ist das DX-10 nicht billig, aber absolut preiswert. Es ist eine komplette Neuentwicklung, auch wenn in der Software und teils auch bei der Hardware einiges von der DX-5000 übernommen wurde. Wenn man aber sieht, was eine Albrecht Ultraforce oder eine Midland Alan 8001XT kostet, ist die DX-10 ein wahres Schnäppchen mit deutlich besserer Verarbeitung.
Ein Manko ist die etwas einseitige Beleuchtung des Displays, was aber nachts nicht wirklich stört. Tagsüber oder bei heller Umgebung ist die Beleuchtung bei manchen Farben etwas schwach.
Die Ausstattungdetails:
Frequenzbereich 28.000 bis 29.700 MHz, aufgeteilt in 6x60 Kanäle
Erweiterter Frequenzbereich 25.615-30.105 MHz ebenfalls durch Tastenkombination möglich, 6x60 Kanäle speicherbar